 |
 |
Frauenecke
Im Gegensatz zu anderen alten Kulturen, waren
ägyptische Frauen in der Lage ihre Gleichberechtigung mit ihren männlichen
Landsleuten zu erlangen. So hatten sie zumindest in der Theorie die gleichen
juristischen und wirtschaftlichen Rechte. Dieses Konzept wird in der
ägyptischen Kunst und zeitgenössischen Manuskripten deutlich. Die
Ungleichheiten in der Gesetzgebung basierten nicht aufgrund von Geschlecht,
sondern sozialer Schicht. Juristische und wirtschaftliche Rechte wurden
sowohl Männern als auch Frauen gewährt.
Es ist interessant, dass die ägyptischen Frauen unter der griechischen
Herrschaft (die Griechen eroberten Ägypten 332 v. C.) mehr Rechte und
Privilegien als ihre griechischen Zeitgenössinnen hatten, welche dazu
gezwungen waren, sich dem weniger gleichberechtigten griechischen Gesetz
unterzuorden.
Frauen hatten Recht auf eigenen Besitz, den sie selbst managen und verkaufen
konnten. Das bezog sich auch auf Sklaven, Land, tragbares Eigentum,
Dienstboten, Viehbestand und Geld.
Frauen waren dazu berechtigt gesetzlich zu verklagen. Dieses Maß an Freiheit
stand in großem Kontrast zu den Rechten, die man griechischen Frauen
bewilligte, welche eines Mannes bedurften, Kourious, der sie in allen
juristischen Verträgen und Verfahren repräsentierte und vertrat.
Dieser Mann war entweder der Ehemann, Vater oder Bruder.
Dieser Mann war entweder der Ehemann, Vater oder Bruder.
Eine ägyptische Frau konnte auf verschiedene Art und Weisen Besitz erlangen.
Dies geschah entweder durch Geschenke oder das Erbe ihrer Eltern oder des
Ehemannes. Sie konnte auch durch den Verkauf von Waren, die sie durch eine
Arbeitsstelle oder Leihen erwarb, Eigentum erwerben. Eine verheiratete Frau
hatte das Recht auf ein Drittel des vorhandenen Eigentums.
Wir werden Ihnen monatlich mehr Informationen über ägyptische Frauen zukommen
lassen, damit sie das Leben ägyptischer Frauen näher kennenlernen.
Betriebsleiterin
Mai Shehata
mai@truedreamegypt.net
Top |
 |
  |
 |
 |